Integrale Lebenspraxis

Perspektiven für ein gutes und sinnerfülltes Leben:
Körperliche Gesundheit, emotionnale Balance, gesistige Klarheit, verantwortliches und inspiriertes Handeln und spirituelles Erwachen.


"Integral leben!" ist eine Aufforderung ein gutes und sinnerfülltes leben zu führen, das ganze Spektrum der eigenen einzigartigen und besonderen Kapazitäten zu verwirklichen, über die der Mensch verfügt. Das geht über die schon seit vielen Jahrzehnten proklamierte "Selbstverwirklichung" hinaus, denn diese beschränkte sich auf die Ich- und Persönlichkeitsentwicklung. Die Integrale Praxis umfasst hingegen alle Dimensionen, die von der integralen Theorie beschrieben werden: Entwicklung der Bewusstseinsebenen (der Weg des Aufwachsens), Erfahren tiefer Bewusstseinszustände (der Weg des Aufwachens), Entwicklung der multiplen Intelligenzen (der Weg des Aufräumens und der Reinigung) und eine Berücksichtigung aller Perspektiven, die es in unserer Welt gibt (der Weg eines umfassenden guten Lebens, Entwicklung vom Mitgefühl und Weisheit).

Ein grundlegendes Motiv für die Suche nach einem guten und sinnerfüllten Leben war zu allen Zeiten die Befreiung vom Leiden. Dieses Motiv beherrschte auf jeder Entwicklungsstufe der Menschen das Denken und Tun. Auf dieser Basis entstanden die Religionen, die Philosophien und zuletzt auch der Wiissenschaften. "Integral leben" bedeutet heute, alle diese Bestrebungen und Entwicklungen zusammenzuführen, indem man das Beste aus ihnen allen nimmt und im privaten und gesellschaftlichen Leben anwendet.

Die fünf Pfeiler einer Integralen Lebenspraxis (ILP)
Diese Themen sind immer wiederkehrend in unserem Gesprächs- und Interessenkreis:

1. Körperliche Gesundheit

Der Körper ist ein Instrument, das gepflegt und gespielt werden möchte
Der phänomenale Leib ist unser allernächstes Lebensfeld mit dem wir unsere Erfahrungen im Leben machen.
Übungsfeld: den Körper aktivieren und kräftigen.
Integrale Ernährung

2. Emotiionale Balance/Meditation

Wie wir ein emotionales Gleichgewicht aufrechterhalten
Wie unser Autonomes Nervensystem fuktioniert - Die Polyvagaltheorie anwenden
Ruhe und Gelassenheit entwickeln durch Meditation, Achtsamkeit und Schattenarbeit

3. Geistige Klarheit/Erkennntnis

"Rechte Wissen" ist mehr als Faktenwissen
Integral informiert sein: Die Landkarten der integralen Theorie benutzen
Yoga der Erkenntnis (Gnana/Jnana) - Samkhya-Yoga
Einsichtiges, transpersonales Denken und Intuieren

4. Verantwortliches und inspiriertes Handeln

Den integralen Bezugsrahmen im Alltag anwenden
Neue Perspektiven ins alltägliche Leben bringen
Integrale Ethik statt Moral
Veranwortlichkeit, Empathie, Kreativität
Anwendung in Beziehungen, in der Pädagogik, im Berufsleben, in der Ökologie, in der Politik, im Gesundheitswesen, in der Wirtschaft

5. Spirituelles Erwachen

In GEWAHRSEIN ruhen
Sie sind sich gewahr, dass Sie GEWAHRSEIN sind
Sie wissen nicht nur wer sie sind, sondern auch was Sie sind
Erwachen, Selbstverwirklichung, Erleuchtung als Urgrund aller Spiritualität
Methoden: Yoga-Philosophie, Meditation, Zen (speziell nach Hisamatsu), Samkhya als Lichtweg, Ultramystische Übungen nach Paul Brunton

In Ken Wilbers Modell der vier Quadranten lassen sich vier der fünf Pfeiler der integralen Praxis zuordenen. Der fünfte Pfeiler ist der Mittelpunkt bzw. der Hintergrund von dem alle Bereiche der Evolution ausgehen.